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ETF-Steuer berechnen

ETF-Steuerrechner für Vorabpauschale, Ausschüttungen und Teilfreistellung

Ordne ETF-Steuern mit einem Vorabpauschale-Überschlag ein. Im Standard werden 50.000 € Jahresanfangswert, 300 € Ausschüttungen und 30 % Teilfreistellung modelliert.

Vorabpauschale überschlagen Ausschüttungen berücksichtigen Zu Kapitalertragsteuer weiterrechnen

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 11. Mai 2026

Methodik
ETF-Steuer

Vorabpauschale nach Basiszins, Ausschüttung und Wertentwicklung

Die Formel folgt § 18 InvStG: Basisertrag, Begrenzung auf den Wertzuwachs, Ausschüttungen und Haltemonate.

Fondswert zum Jahresanfang.
Fondswert zum Jahresende.
Ausschüttungen im Kalenderjahr.
BMF-Basiszins für das Steuerjahr.
Haltemonate im Kalenderjahr.
Zum Beispiel 30 % bei Aktienfonds.
Verfügbarer Pauschbetrag.
KirchensteuerOptional für die Steuer auf die Vorabpauschale.
Ergebnis

Vorabpauschale

Steuer auf Vorabpauschale

0 €

Steuerpflichtig nach Pauschbetrag: 0 €

Basisertrag

1.120 €

Begrenzter Basisertrag

1.120 €

Vorabpauschale brutto

820 €

Wertzuwachs

5.300 €

Effektive Steuerquote auf die Brutto-Vorabpauschale: 0 %

ETF-Steuer

Vorabpauschale, Ausschüttung und Verkauf getrennt betrachten

Bei ETF können während der Haltedauer Ausschüttungen und eine mögliche Vorabpauschale relevant sein. Beim Verkauf werden realisierte Gewinne separat betrachtet. Der Rechner auf dieser Seite fokussiert die Vorabpauschale; für realisierte Erträge passt der Kapitalertragsteuer-Rechner.

Beispiel

Ausschüttungen können die Vorabpauschale reduzieren

Im Standard ergibt sich eine Brutto-Vorabpauschale von rund 820 € . Bereits gezahlte Ausschüttungen werden in der vereinfachten Modelllogik auf den begrenzten Basisertrag angerechnet.

ETF-Steuer

Welche Steuerfragen bei ETF getrennt werden sollten

ETF können laufende Ausschüttungen, eine Vorabpauschale und später realisierte Verkaufsgewinne auslösen. Diese Steuerereignisse gehören zusammen, werden aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten berechnet. Ein einzelner Steuerwert erklärt deshalb selten den gesamten Effekt auf die langfristige Nettorendite.

Der ETF-Steuerrechner hilft beim Sortieren der wichtigsten Eingaben: Jahresanfangswert, Jahresendwert, Ausschüttungen, Basiszins, Teilfreistellung und Sparer-Pauschbetrag. So lässt sich erkennen, ob im Beispiel überhaupt eine steuerpflichtige Vorabpauschale entsteht.

  • Ausschüttungen mindern im Modell die mögliche Vorabpauschale.
  • Die Teilfreistellung reduziert bei passenden Fonds den steuerpflichtigen Anteil.
  • Der Sparer-Pauschbetrag wirkt nur, soweit er im Steuerjahr noch verfügbar ist.

Praxis

Warum die Depotabrechnung trotzdem maßgeblich bleibt

Depotbanken berechnen Steuern mit den konkreten Fondsdaten, Kaufzeitpunkten, Verrechnungstöpfen und persönlichen Steuermerkmalen. Eine vereinfachte Online-Rechnung kann diese Details nicht vollständig ersetzen, sie kann aber die Größenordnung und die Logik hinter dem Steuerabzug transparent machen.

Sinnvoll ist der Rechner vor allem für Szenarien: Was passiert, wenn ein ETF stark steigt, keine Ausschüttung zahlt oder der Freibetrag bereits verbraucht ist? Solche Varianten machen den Unterschied zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds greifbarer.