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Rentenlücke berechnen

Rentenlücke-Rechner für Ruhestandseinkommen, Kapitalbedarf und Sparrate

Schätze, wie groß die Lücke zwischen gewünschtem Einkommen und erwarteter Rente ist. Im Standard fehlen heute 700 € pro Monat; inflationsbereinigt wird daraus ein künftiger Bedarf von rund 1.148 €.

Renteninformation als Eingabe nutzen Inflation bis Rentenbeginn berücksichtigen Kapitalbedarf und Sparrate überschlagen

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 11. Mai 2026

Methodik
Rentenlücke

Rentenlücke und nötige Sparrate überschlagen

Vergleiche gewünschtes Ruhestandseinkommen mit erwarteten Renten und rechne die Lücke in künftige Euro um.

Gewünschtes monatliches Einkommen im Ruhestand.
Erwartete gesetzliche oder garantierte Rente.
Betriebliche/private Renten oder andere Einkünfte.
Zeitraum bis zum Rentenbeginn.
Wie lange soll die Lücke gedeckt werden?
Kaufkraftverlust bis Rentenbeginn.
Renditeannahme für den Aufbau.
Laufende Kosten der Anlage.
Ergebnis

Monatliche Lücke

Lücke bei Rentenbeginn

1.148 €

Heute entspricht das 700 €.

Jahreslücke

13.781 €

Benötigtes Kapital

248.305 €

Benötigte Sparrate bis Rentenbeginn

440 €

Eingaben

Renteninformation als Startpunkt verwenden

Nutze die Werte aus deiner Renteninformation als grobe Eingabe und ergänze private oder betriebliche Renten separat. Der Rechner prüft nicht, ob erwartete Ansprüche realistisch, garantiert oder steuerlich gleich behandelt werden.

Planung

Nominale Rentenlücke und reale Kaufkraft unterscheiden

Eine heutige Lücke von 700 € wirkt in 25 Jahren größer, wenn Preise steigen. Deshalb zeigt Zinspfad den künftigen Monatsbedarf, das benötigte Kapital und eine vereinfachte Sparrate mit Rendite- und Kostenannahmen.

Rentenlücke

Rentenlücke nicht nur als heutigen Monatsbetrag lesen

Eine Rentenlücke entsteht aus dem Abstand zwischen gewünschtem Ruhestandseinkommen und erwarteten Alterseinkünften. Der heutige Betrag ist aber nur der erste Schritt. Wenn bis zum Rentenbeginn viele Jahre vergehen, kann derselbe Lebensstandard später einen deutlich höheren nominalen Betrag erfordern.

Der Rechner übersetzt deshalb die heutige Lücke in einen künftigen Monatsbedarf und leitet daraus einen vereinfachten Kapitalbedarf ab. So wird sichtbar, ob die eigentliche Herausforderung im Einkommen, in der Sparrate, in der Laufzeit oder in den Annahmen zu Rendite und Inflation liegt.

  • Gewünschtes Einkommen und erwartete gesetzliche Rente getrennt erfassen.
  • Betriebliche oder private Renten nur eintragen, wenn sie realistisch erwartet werden.
  • Inflation bis Rentenbeginn berücksichtigen, damit die Lücke nicht zu klein wirkt.

Vorsorge

Vom Kapitalbedarf zur monatlichen Sparrate

Der Kapitalbedarf zeigt, welche Summe nötig wäre, um die modellierte Lücke über die geplanten Rentenjahre zu decken. Die daraus abgeleitete Sparrate ist kein Garantiewert, sondern ein Weg, die Größenordnung der Aufgabe greifbarer zu machen.

Sinnvoll ist der Vergleich mehrerer Szenarien: späterer oder früherer Rentenbeginn, andere Inflation, niedrigere Rendite oder längere Rentenphase. Wenn kleine Änderungen das Ergebnis stark verschieben, sollte die Vorsorgeplanung mit mehr Reserve gelesen werden.