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Zinsen berechnen

Zinsrechner für Zinsen, Zinseszins, Tagesgeld und Sparplan

Rechne Zinsen aus Startbetrag, Monatsrate und Laufzeit. Im Standard werden 10.000 € Startbetrag, 200 € monatlich und 3,5 % Zinssatz zu rund 42.559 € Endbetrag.

Zinsen und Zinseszins in einem Modell Einmalanlage, Sparplan oder Kombination Kaufkraft nach Inflation sichtbar

Von Dawid Oleksiuk

Zuletzt geprüft am 11. Mai 2026

Methodik
Rechner

Eine Eingabefläche für vier Finanzfragen

Wechsle zwischen Einmalanlage, Sparplan und Kombination. Die Ergebnisbox reagiert live und zeigt Endkapital, Kaufkraft sowie Kostenwirkung.

1. Anlageform

2. Ziel

Betrag, der direkt zu Beginn investiert wird.
Regelmäßige Einzahlung je Sparintervall.
Gesamtdauer der Planung.
Bei ETF-Fällen bewusst als Erwartungswert formuliert.
SparrhythmusWie oft zahlst du den Sparbetrag ein?
EinzahlungszeitpunktSoll die Einzahlung am Anfang oder Ende des Intervalls erfolgen?
Erweitert

Dynamik, Kosten, Inflation und Zinsgutschrift separat steuern.

Jährliche Erhöhung der Sparrate.
Laufende Produkt- oder Depotkosten pro Jahr.
Für die Kaufkraft-Betrachtung in heutigen Euro.
ZinsgutschriftWie oft Zinsen oder Rendite dem Guthaben zugeschrieben werden.
Ergebnis

Ergebnisbox

Geschätzter Depot- oder Sparwert am Ende des Zeitraums.

Endkapital

42.559 €

Einzahlungen gesamt

34.000 €

Ertrag / Zinsgewinn

8.559 €

Kaufkraft heute

34.913 €

Effekt der Kosten

0 €

Entwicklung im Zeitverlauf

Nominal vs. Kaufkraft

2 %
Diagramm wird geladen…
Szenariovergleich

Was verändert das Ergebnis am stärksten?

Die drei Varianten nutzen dieselbe Laufzeit und zeigen, wie sich Rendite oder Sparleistung auf das Endkapital auswirken.

Szenario A

Deine aktuelle Planung

42.559 €

Kaufkraft heute: 34.913 €

Szenario B

+1,5 %-Punkte Rendite

46.821 €

Kaufkraft heute: 38.410 €

Szenario C

+25 % Sparrate

49.691 €

Kaufkraft heute: 40.764 €

Verlauf über die Zeit

Basisszenario, Rendite-Boost und höherer Sparbeitrag auf einen Blick.

Diagramm wird geladen…
Jahrestabelle

Entwicklung Jahr für Jahr

Jede Zeile zeigt Startwert, Einzahlungen, Wachstum und Kaufkraft des Jahres.

JahrStartwertEinzahlungenWachstumEndwertKaufkraft heute
110.000 €2.400 €382 €12.782 €12.532 €
212.782 €2.400 €478 €15.661 €15.053 €
315.661 €2.400 €577 €18.638 €17.563 €
418.638 €2.400 €680 €21.718 €20.064 €
521.718 €2.400 €786 €24.904 €22.556 €
624.904 €2.400 €896 €28.200 €25.041 €
728.200 €2.400 €1.009 €31.609 €27.518 €
831.609 €2.400 €1.127 €35.136 €29.989 €
935.136 €2.400 €1.248 €38.785 €32.453 €
1038.785 €2.400 €1.374 €42.559 €34.913 €

Formel

Zinsen berechnen: einfache Zinsen und Zinseszins unterscheiden

Bei einfachen Zinsen wird der Ertrag nur auf das Startkapital berechnet. 10.000 € bei 3,5 % über zehn Jahre ergeben vereinfacht 3.500 € Zinsen. Mit jährlicher Wiederanlage wächst derselbe Startbetrag auf rund 14.031 € .

Abgrenzung

Wann Tagesgeldrechner, Festgeldrechner oder Zinseszinsrechner besser passen

Für flexible Bankeinlagen ist der Tagesgeldrechner genauer, für feste Laufzeiten der Festgeldrechner. Wenn Zeit und Wiederanlage im Mittelpunkt stehen, nutze den Zinseszinsrechner.

Zinsrechnung

Zinsen, Zinseszins und Sparrate sauber unterscheiden

Beim einfachen Zins wird nur das Startkapital verzinst. Beim Zinseszins werden Erträge wieder angelegt und können in den Folgejahren selbst Erträge erzeugen. Kommen regelmäßige Sparraten hinzu, entsteht eine dritte Wirkung, die besonders bei langen Laufzeiten sichtbar wird.

Der Zinsrechner führt diese Perspektiven zusammen, ohne ein bestimmtes Produkt zu empfehlen. So lässt sich prüfen, ob das Ergebnis eher vom Startbetrag, von der laufenden Einzahlung, vom Zinssatz oder von der Laufzeit getrieben wird.

  • Einfache Zinsen eignen sich für grobe Plausibilitätschecks.
  • Zinseszins wird relevanter, je länger Erträge wieder angelegt bleiben.
  • Regelmäßige Sparraten können niedrige Anfangsbeträge teilweise ausgleichen.

Annahmen

Warum nominale Zinsen nicht mit realem Vermögenszuwachs gleichzusetzen sind

Ein nominaler Zinssatz zeigt nur, wie stark der Kontostand oder Modellwert vor Inflation steigt. Für die Finanzplanung ist aber entscheidend, welche Kaufkraft später übrig bleibt. Bei niedrigen Zinsen und höherer Inflation kann ein positiver Nominalzins real enttäuschend sein.

Deshalb lohnt sich der Blick auf mehrere Szenarien. Tagesgeld, Festgeld, Sparplan und Einmalanlage können mit denselben Grundannahmen gerechnet werden, führen aber je nach Flexibilität, Laufzeit und Risiko zu unterschiedlichen Entscheidungen.

Einordnung

Zinssatz passend zur Anlageart wählen

Nicht jeder Zinssatz beschreibt dasselbe Risiko. Ein sicherer Bankzins, eine erwartete Fondsrendite und ein historischer Durchschnittswert sollten nicht gleich behandelt werden. Je unsicherer die Quelle des Zinssatzes ist, desto wichtiger werden vorsichtige Varianten.

Für robuste Planung hilft ein Vergleich mit niedrigerem Zinssatz, kürzerer Laufzeit oder höherer Inflation. Wenn das Ergebnis dann noch tragfähig bleibt, ist das Ziel weniger abhängig von einer einzelnen optimistischen Annahme.

  • Bankzinsen eher als Kondition mit begrenzter Laufzeit lesen.
  • Renditeannahmen für Fonds und ETF immer als schwankungsanfällig behandeln.
  • Historische Durchschnittswerte nicht ungeprüft als künftige Erwartung übernehmen.